Aufbau des berufsbegleitenden Lehrgangs für

Interdisziplinäre Frühförderung und Familienbegleitung

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Seminare

Diese unterteilen sich in inhaltliche-theoretische Seminare, persönlichkeitsbildende Seminare, vorrangig praxisorientierte Seminare und Organisationsseminare. Die Organisationsseminare dienen dem Austausch mit der Lehrgangsleitung für strukturelle, prüfungstechnische u.a. Belange. Die Seminare finden einmal im Monat über die gesamte Lehrgangszeit statt (33 Seminare). Der Großteil der Seminare dauert zwei Tage. Rund zehn Seminare sind dreitägig.

 


Vor-bzw. Seminarnachbereitung
In manchen Seminaren erhalten die Teilnehmer/-innen von den jeweiligen Referenten/-innen Aufgabenstellungen zur selbstständigen Vorarbeit. Nach jedem Seminar wird eigenständig eine Reflexion des im Seminar Erlebten und Erfahrenen erstellt, um den Transfer bestmöglich zu gewährleisten. Die Seminarnachbearbeitung obliegt der Verantwortung der Teilnehmer/-in.

 

 

Hospitation
Die Hospitation ermöglicht einen fundierten Einblick in das gesamte Spektrum der Frühförderung und Familienbegleitung. Erfahrungen werden dabei bezüglich der Förderung des Kindes, der Begleitung der Eltern, sowie der professionellen Vor- und Nachbereitung gesammelt. Die Hospitation findet ausschließlich an einer Frühförderstelle statt. Unter einer Frühförderstelle wird eine Einrichtung verstanden, die interdisziplinäre Frühförderung und Familienbegleitung für Kinder im Alter von der Geburt bis zum Schuleintritt anbietet. Die Frühförderer/-innen und Familienbegleiter/-innen führen ihre Einheiten im häuslichen Kontext der Familie durch.

 

Praktikum
Das Praktikum findet an einer für Familien relevanten Stelle statt (Beratungsstellen, Ergotherapie, integrative und inklusive Kinderbetreuungseinrichtungen etc). Dies kann auch zusätzlich zur Hospitation eine Frühförderstelle sein. Gewährleistet wird dadurch die Auseinandersetzung mit dem System Familie und mit dem interdisziplinären Netzwerk, in dem sich sowohl das Angebot der Frühförderung und Familienbegleitung als auch die Familien selbst befinden. Das Praktikum umfasst 250 Einheiten und soll auf die Lehrgangsdauer verteilt absolviert werden. Damit wird auch dem Umstand Rechnung getragen, dass der Großteil der Lehrgangsteilnehmer/-innen über eine umfangreiche Berufserfahrung in unterschiedlichen Disziplinen verfügt.

 

 

Peergroup
Die Peergroup ist eine Kleingruppe, die sich zu Lehrgangsbeginn bildet.
In der Arbeit in den Peer Groups (6 x 6 EH) werden Lehrgangsinhalte gemeinsam reflektiert und auf einen Praxisfall hin adaptiert. Alle Teilnehmer/-innen dokumentieren die für sie releventaten Arbeiten aus jedem Peergroup-Treffen.



Supervision
Die Supervision findet wie folgt statt: 
- Supervision in der eigenen Arbeitsstelle (30 EH)
- Gruppensupervision im Rahmen des Lehrgangs (8 EH)
- Einzelsupervision außerhalb der Arbeitsstelle und des Lehrgangs, selbständig organisiert und finanziert (9 EH)

 


Schriftliche Abschlussarbeit
Die Abschlussarbeit umfasst 30 bis 50 Seiten. Das Thema wird frei gewählt und behandelt ein frei definiertes Themenfeld aus dem Bereich der Frühförderung und Familienbegleitung. Sie belegt die selbständige, fundierte und wissenschaftlich hinterlegte Beschäftigung mit dem im Lehrgang Gelernten und Erfahrenen.

 


Prüfung/Abschluss
Die Prüfung dauert ca. 30 Minuten und besteht aus der Präsentation der Abschlussarbeit und einem kommissionellen Prüfungsgespräch.

BIFF West Akademie für Soziales des BFI Tirol
Interdisziplinäre Frühförderung und Familienbegleitung
Ing.-Etzel-Straße 7, 6020 Innsbruck, Tel. +43 512 59660, sonja.brettbacher@bfi-tirol.at

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